tomte rockte, und nach so einem abend könnte man eigentlich den nächsten tag ein wenig vergammeln. nein! schrien wir. es ist doch samstag und das nicht nur irgendeiner. am abend ist doch lange nacht der museen.
bedeutet viele kulturstätten bis in die nacht geöffnet, mit shuttlebus und nur für 12 pro person. da kommt man gut bei weg.
aber. shuttlebus, neeeee. wir sind jung, wir laufen!
also eine eigene, coolere route zusammengestellt und abgelaufen. 9 locations standen auf dem plan, 3 konnten aus zeitlustmangel nicht angesteuert werden. bleiben sechs, und die klingen so.
berliner unterweltenmusem
unterhalb des sbahnhofs gesundbrunnen befinden sind 1800m² 4etagiges bunkergelände das man zu einem sehr interessanten museum gemacht hat. man erfährt sachen über giftgas und rohrpost, fühlt sich leicht mulmig (man bekommt ein zählstäbchen, damit nicht zu viele leute drin sind, .. zählstäbchen! das klingt schon nach krieg)
das war sehr spannend und unterhaltsam präsentiert, ein guter auftakt.
internationales design zentrum berlin (idz)
von der brunnenstraße in die reinhardstraße, also irgendwie friedrichstraße. und so war es dann im designzentrum auch, friedrichstraßen-arrogant. man hat sich sofort fehl am platz gefühlt. ansonsten gabs dort einige wenige produktdesigns zu sehen, die aber schon nach wenigen minuten verlassen wurden.
akademie der künste
die luisenstraßen runter richtung unter den linden (ich merke an: immernoch zu fuß) und dann ein stückle rechts zum pariser platz, brandenburger tor steht noch da, puh.
in die akademie der künste sollte jeder mal reingehen, jeder. ein beeindruckend architektonischer bau mit allerhand zu gucken (und einen büchshop vom feinsten). man fühlt sich gleich ein wenig kultureller wenn man da durchläuft. ansonsten gabs kleinere ausstellungen und eine apfelschorle.
denkmal der ermordeten juden europas
auf dem weg richtung potsdamer platz am stelenfeld vorbei und auch rein. es war dunkel, kalt, nass und irgendwie gruselig. kann ich nur empfehlen. mehr ein spielplatz als eine gedenkstätte, was durchaus nicht negativ zu bewerten ist.
daimler chrysler contemporary
am popla dann in die minimalistische austellung von DC. da war richtig stark. minimalismus wrude ja hier schon propagiert. ich find das toll, wenn es wenig ist. weniger ist mehr! nicht groß, dafür fein.
museum für kommunikation berlin
dann vom platz in die leipziger straße zum telekommuseum. und das, ich sag es aufrichtig, war der hammer. wenn ich vorher gewußt hätte, wie geil dieses museum ist, dann wäre ich da schon eher rein, aber echt.
hier kann man alles anfassen, alles. spielerisch und höchst informativ werden einem alle facetten moderner und historischer kommunikation gezeigt. ich bin kran gefahren, habe gestempelt, mir postkästen angeguckt und eine ganz dolle blaue beleuchtete kuppel. dazu gabs elektronische beats, live von einer djane.
wir waren zwar schon fix und alle, aber das haben wir noch ausgekostet. danach ging nichts mehr.
aber.
denkste!
nach dem stärkenden mahl beim könig der burger, nahmen wir unsere geplantetes programm doch noch auf und sind noch ins watergate an die oberbaumbrücke und haben uns elektronische musik und dominik eulberg angehört. und das war ein highlight, in jedem falle.
5 uhr heime, .. nach gefühltem marathon (dativ!). der sonntag begann wieder zu früh, aber war ruhig, und das … das muss auch mal sein.
am abend gabs dann film, … siehe oben.