q-pain // 31/03/2006 // movie review // 2 Kommentare //
eigentlich wollte ich mich ja etwas länger mit den filmbesprechungen aufhalten … aber ich hab keine lust. und das will was heißen!
das regenreiche wochenende und die unbändige lust wieder mal in eine videothek (das wort wird aussterben) zu gehen, brachte als ergebnis.
(in geschauter reihenfolge und aller kürze)
Netto (2005)
ein schöner handgemachter film, der so nah am leben ist, das es fast wehtut. vater-sohn-berlin-arbeitslosen-geschichte, die schwerer zu verdauen ist, als man kurz danach denken mag. 7 von 10 q-punkten
Hauru no ugoku shiro (2004) (deutsch: das wandelnde schloss)
oscarnominierter zeichentrickfilm, der vom style chihiros reise ins zauberland ähnelt (den ich auch schon grandios fand) … die geschichte ist wunderschön, eine mischung aus märchen, fiktion, realsatire und typischem japanischen manga. nicht nur für fans. eindeutige 8 von 10 q-punkten.
11:14 (2003)
schlechter als ich gedacht hab. etwas einfallsloses filmchen, das sich guy richtie (sic!) also vorbild genommen hat und versucht eine verworrene geschichte zu erzählen voll von zeitsrpüngen und offenen enden. war nicht ganz überzeugend, wenn auch strotzend von schwarzem humor. dafür 5 von 10 q-punkten.
The Third Man (1949)
als vorbereitung auf den wien-urlaub anfang mai :)
ein super film noir über einen toten in wien. sein freund will diesen tod aufklären und verstrickt sich immer tiefer in einer welt aus nachkriegsgeschichten. schwer zu erklären und unbedingt sehenswert. bekommt 9 von 10 q-punkten.
Ghost Dog: The Way of the Samurai (1999)
und zum abschluss eine aus der erstandenen jim-jarmush-collection. der auftragskiller ghost dog auf seinem zen-trip durch den großstadtdschungel. ein wunderbarer mix aus japanischer samurai-rethorik und amerikanischem mafia-milleu. eine studie der erzählkunst und der bildgestaltung. für mich eines der besten jarmush. aber die kann man eh nicht vergleichen. bekommt auch eindeutige 9 von 10 q-punkten.
q-pain // 31/03/2006 // personal bollocks, work issues // 5 Kommentare //
eigentlich, ja eigentlich, sollte mit dem heutigen tag meine leben als student ein ende haben. und wer jetzt hier ein aber erwartet, der hat ein gutes händchenöhrchen für geistige gestik.
aber es hat nich geklappt. eine note fehlt noch. in worten E-I-N-E.
und mr.ich-bin-der-superprofessor-und-hab-am-semesteranfang-soviel-zu-tun-kann-also-erst-zu-
ostern-kontrollieren-und-benonten macht, was sein name verspricht.
musste ich mich in windeseile doch noch zurückmelden, ein krampf … aber die verwaltunsfrauen sind ganz dolle nett … und damit bin ich auch morgen noch und wieder student. und wenn die letzte note eintrudelt, dann halt nicht mehr.
sidenote: arbeitsvertrag soll ab morgen losgehen. schade, das noch keiner existiert und der auch noch nicht unterschrieben ist. sollte man vielleicht heute mal machen. klingt schonwieder nach einem anstrengendem tag.
q-pain // 31/03/2006 // work issues // 2 Kommentare //
da denkt man an einem regenreichen montagmorgen: “heute, … heute läuft bestimmt alles wie geschmiert!” … pah! mitnichten!
die firma sollte/wollte ja umziehen. und der monat nogneigte sich ja schon dem ende zu. da hieß es dann also in windeseile abbauen, zusammenpacken, kabel ziehen, tonnenweise dreck zusammenklauben, den dann auch in viel zu kleine mülltonnen zu quetschen, die biologischen expermimente in der küche entfernen und so weiter und so weiter.
dann noch die alten möbel an türkische entrümpler loswerden, die lautstark tische im hausflur zertrümmerten … ein krach, ein dreck, ein spass.
dienstags dann mietauto besorgen, rechner schleppen, hin und her kurven und viel zu viel tun, nebenbei nicht arbeiten und emails sich stapeln lassen (echt, kunden manchmal)
nicht zu vergessen: ikea-tortur (aber wenigstens nicht schleppen sondern liefern)
mittwochs dann möbel aufbauen, … und möbel aufbauen. verrückt.
und gestern dann erstmals wieder ernsthaft versucht zu arbeiten. ging ganz gut (trippel-g!)
das gröbste ist geschafft, ich bin sehr froh, mein rücken und meiner zerschundenen, nur sanfte arbeiten gewöhnten hände auch.
ab jetzt also ferner ab vom alexanderplatz in der friedrichstraße beheimatet. edles pflaster, kann man sagen.