tolle geschichte
für dekan, weil er sich es so dolle gewünscht hat.
ich geb einfach mal den ersten satz vor und in den kommentaren wird weitergesponnen. jeder nur ein kreuzsatz.
“Früh morgens, da ist alles noch in Ordnung, dachte Bernd, und sowas dachte er zu oft, wie ihm auffiel, während sein Marmeladentoast langsam Richtung Boden fiel.”
dann legt mal los










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Wo er gerade dabei war den unbrauchbaren Toast vom Boden aufzuheben, klingelte es schrill und schellend an der Eingangstür seiner geräumigen aber auch schäbigen Nachkriegsaltbauwohnung im sozialen Brennpunkt der Stadt.
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“Wer mag das wohl sein?”, dachte Bernd und schlüpfte in die rosa Wölfchenmorgenpantoffeln auf dem Weg zur Tür.
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Der Blick durch den Türspäher trieb ihm die Schweißperlen aufs Gesicht. Es war…
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…Psycho-Kalle aus der Nacktbar um die Ecke!
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Hatte er die letzte Rechnung nicht bezahlt oder hatte sich eines der im Laufe des letzten Abends immer leichter bekleideten Mädchens über ihn beschwert?
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“Mach auf du Scheißkerl!” brüllte Kalle, “sonst trete ich dir die Tür ein.” Anschließend drosch er mit dem Baseballschläger auf den Türgriff ein. Bernd erschrack und zog sich rückwärts in die Wohnung zurück. Was wollte Kalle nur von ihm? Er kramte in seinen lückenhaften Erinnerungen der letzten Nacht. “Rums” machte es als Kalle vor die Tür sprang, die bereits nachzugeben began. Wohin sollte er sich nur zurückziehen? Über die Feuerleiter oder doch durch das Badezimmerfenster auf das gegenüberliegende Dach. Und warum sind die Nachbarn nicht da, wenn man sie mal braucht. Ach ja Frau Schmidt ist mit Herrn Müller im Urlaub und die gute Frau Koch ist schwerhörig. “Rums”. Verdammt die Tür. Also ab, über die Feuerleiter in der Küche. Mit einem weiteren lauten “Rums” knallte die Tür auf und Kalle stürmt wie ein Berserker herein. “Warte du Penner!” brüllte Kalle Bernd zu, der inzwischen schon halb durch das Küchenfenster gestiegen ist. Mit 2 weiteren großen Schritten erreicht Kalle die Küche und hätte Bernd auch fast zufassen gekriegt, wäre er nicht auf einem Marmeladenbrot ausgerutscht und mit dem Kopf vor die Tischkante geknallt. Da lag er nun. Ein Bulle von Mann und atmete schwach. Diese Bewusstlosigkeit verschaft Bernd aber nur 4 bis 5 Minuten, da er wusste das Kalle Kampftraining betreibt und es gewohnt war, Schläge einzustecken. Was also tun?
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Ploetzlich hob Kalle seinen Kopf und fragte hoeflich nach einer Tasse Zucker, da ihm der Zucker ausgegangen war und er doch aber grad beim Plaetzchen backen fuer Omi Ernas Besuch am Sonntag war. Da fiel es Bernd wie Schuppen von den Augen: Kalle hatte ja das Turretsyndrom und das, was er grad an der Tuer erlebt hatte, war nur ein Anfall. Kalle hatte es gar nicht boese gemeint. Noch mit einem Bein aus dem Kuechenfenster nickte Bernd und wollte Kalle sehr gern mit etwas Zucker aushelfen. Kalle knabberte ein wenig am Marmeladenbrot, auf dem er ausgerutscht war, waerend Bernd versuchte, den Zucker zu finden. Wo hatte er ihn al letztes gesehen? Verdammt!
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Hastig durchwühlte Bernd seine Küchenschränke, doch den Zucker konnte er nicht auftreiben. Da durchzuckte Bernd ein Blitz: Der Zucker war aus, und obwohl er sich vorgenommen hatte welchen zu kaufen hatte er ihn wohl vergessen.
Konnte er Kalle diese Hiobsbotschaft überbringen, wo dieser doch gerade friedlichen an dem Marmeladenbort nagte?
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Zaghaft fragte er Kalle: “Geht auch Süssstoff?”. “Naja die Oma schmeckts bestimmt eh nicht mehr”, antwortete Kalle. Da klingelte das Telefon.
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Es war Barbara Maria Brausewitz, Bernds Freundin. Ihre Freunde nannten sie einfach nur Babs. Babs rief an, um Bernd zu sagen, dass es aus sei und er waere ein ruecksichtsloses Arschloch. Und das nur, weil er ihre Desperate Housewifes DVD Sammlung bei Ebay verhoekert hatte. Sie hatte schon wieder aufgelegt, bevor er etwas entgegnen konnte.
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“Na dann sehen wir uns ja jetzt wieder öfter in der Bar, was? HAHA du Arschloch!” entgegnete Kalle, nahm den Süssstoff vom Gewürzregal und machte sich auf die Wohnung durch die de-rangierte Tür zu verlassen.
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Eine süsse Stimme auf der anderen Seite der Leitung erzählt Bernd, wie schön sie es gestern Abend fand und dass sie ihn jetzt unbeding sehen müsse…sofort…sie wäre nur 3 u-bahn-stationen entfernt…und da bricht die verbindung zusammen
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“Hey, wer repariert mir jetzt die Tuer??” bruellte Bernd noch hinter her. “Was weiss ich? Bin ich Moses? SssSsSau, Dr Dr Drecksau, FICKEN” entgegnete Kalle und widmete sich wieder seinen Plaetzchen. Die Reste des Marmeladenbrotes liess er auf dem Weg in seine Wohnung achtlos im Treppenhaus fallen. Bernd blickte ratlos auf die demolierte Tuer.
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Er wollte nicht schonwieder Handwerker kommen lassen. Die letzte Rechnung war 600€ gewesen – und das nur für die Türklingel. Bernd wollte sich gar nicht ausmalen was eine neue Tür kosten würde.
Aber er hatte ja noch ein As im Ärmel. Er hob den Hörer vom Telefon und wählte…
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…seine eigene Telefonnummer. “Mist, besetzt” murmelte er. Ok, auf zu Plan B. Und der sieht So aus: …
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Er wuerde einen Tag der offenen Tuer veranstalten. Dafuer waere seine Wohnung nun perfekt. Waehrend er ueber die Einzelheiten nachdachte, klingelte es an der Tuer. Es war die Nachbarin Schmidt – zurueck aus dem Urlaub. “Hallo” sagte sie freundlich “Ich haette ja geklopft, aber…” Sie stockte. “Ich weiss” sagte Bernd “Was kann ich fuer sie tun?” Frau Schmidt begann “Es waere nett, wenn sie fuer mich einen Schluesseldienst rufen koennten. Mit ist die Tuer zugefallen waehrend ich meine Koffer reintragen wollte” Bern grinste und dachte so bei sich, dass ihm das heute sicher nicht passiert waere…
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Zeitgleich stuerzte in den Anden ein Flugzeug ab. Das bekamen aber weder Bernd noch Frau Schmidt oder gar der Marmeladentoast mit, daher ist dieses traurige Ereignis völlig irrelevant für diese Geschichte.
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Nicht ganz! Denn Kalles Oma sass in diesem Flieger. Den Suessstoff wuerde er nun nicht mehr brauchen! Zum 2. Mal an diesem Tag stand Kalle in Bernds Tuerrahmen, um ihm die geliehende Zutat zurueck zu bringen.
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Kalle erzähle Bernd von der Katastrophe, denn die Freundlichen Herren in grün waren eben bei Ihm gewesen. Gerade als Bernd sich fragen wollte wie Kalle diese Tragödie ohne mit einem Auge zu zucken verkraften konnte, brach dieser in Tränen aus. Bernd erahnte was passieren würde…
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Kalle verwuestete in diesem Anfall nicht nur eine Tuer sondern die komplette Wohung. Alles kurz und klein. Die Schraenke, das Bett, TV und Stereoanlage. Die Kueche steckte Kalle in Brand. Nachdem er das erledigt hatte, steuerte er, aehnlich zufrieden wie beim ersten Mal, wieder in seine Wohnung, stolperte ueber das Marmeladenbrot, dass er zuvor dort verloren hatte und hob es auf, um es nun komplett verspeisen zu koennen. Was sollte Bernd nun tun? Er stand fassungslos inmitten des Chaos. Wo sollte er nun hin, so ohne Geld, Freundin und Perspektive? Eine Idee blitzte ihm ploetzlich durch den Kopf…
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…wie wäre es mit Selbstmord, dann könnte er als Geist zurückkehren und es Kalle mal so richtig heimzahlen! Doch welchen Art und Weise nimmt man dafür? Vom Dach springen, sich vor den Zug werfen, zuviele Asperin schlucken oder der gute alte Toaster in die Wanne Trick?
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Ihm wollte einfach nichts richtiges einfallen. Als er dann so da stand und nachdachte, donnerte auf der Straße vor seinem Haus ein 70 Tonner vorbei. Durch die enorme Erschütterung des Bodens löste sich die Axt, die Bernd für den Fall der Fälle immer über seinem Türrahmen hängen hat. Im letzten Augenblick konnte er beiseite springen und die Axt verfehlte nur um haaresbreite seinen Kopf. Als er dachte in Sicherheit zu sein, verspührte er ein warmes Gefühl. Eine warme Flüssigkeit machte sich daran, seinen Körper herunterzulaufen. Die Axte hatte…
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…die Kaffeekanne erwischt! So ziehmlich das letzte was Kalle bei seinem psychopatischem Anfall übersehen hatte. “Naja, dann muss ich wohl mal den Scheuerlappen holen”, sagte Bernd zu sich selbst und lief los, stolperte über die Axt und schlug hart mit dem Kopf auf. … Nun hatte er das Gefühl über seinem Körper zu schweben und von oben schimmerte ein helles Licht. Getreu dem Motto von Opa Willi “wenn du mal ein helles Licht am Ende des Tunnels siehst, lauf was das Zeug hält, mein Junge!” Also rante / schwebte Bernd erstmal die Treppe hinunter und liess seinen Körper in der Wohnung zurück.
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Und die Moral von der Geschicht?
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“Gibt es noch nicht”, dachte Bernd bei sich und schwebte erstmal in Richtung Nacktbar. Dort angekommen, schmugelte er sich ungesehen am Eingang vorbei Richtung “Tanzbereich”. Hihi. Hinter der Bühne hörte er Kallo wüten, der sich darüber aufregte das kein Zucker für den Kaffee da war. Da er Zucker immer nur mit Kaffee trank! Bernd nutzte seinen neue All-Access-Zugangskarte um in den Backstagebereich zu schweben. Hier überlegte er fieberhaft, wie er Kalle eins auswischen könnte. Da durchzuckte ihn ein Geistesblitz!
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Kalles Oma, die ja mittlerweile auch ein Geist ist, die kennt ihn doch am besten! Die sollte wissen, wie Bernd ihn am haertesten treffen kann. Also machte Bernd sich auf die Suche nach ihr. Und endlich, nach ungefaehr 4 Tagen, 8 Stunden, 36 Minuten und 23 Sekunden, so ganz genau weiss man das aber auch nicht mehr, fand er sie endlich. Am Ort, wo sie sich seit ihrem Dasein als Geist am liebsten aufhielt…
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An der Hochschule Harz im malerischen Hasserode, Hoersaal C, FM-Vorlesung.
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Denn zu Lebzeiten hatte sie die Pruefung nie bestehen koennen. Moeglicherweise wuerde sie ja als Geist ueber die Faehigkeiten verfuegen. Bernd setzte sich also auf den leeren Platz neben ihr und wollte sie sogleich uebr Kalle ausfragen, als ploetzlich …
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… Prof. S. in den Raum kam. Alle anwesenden waren nun mit der Zeit so durch die Vorlesung des Professors konditioniert wurden, dass sie in einen 90 min Trance ähnlichen Zustand verfielen. So auch Kalles Oma! Wie sollte Bernd nun weiterverfahren, auch er spürte die Macht des Professors bereits auf sich einwirken. Wie sollte er ihm wiederstehen und wie sollte er die Informationen aus Kalles Oma herausbekommen?
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[...] Geposted am September 11th, 2006 von ghent. Kategorie: Trash. ich glaube bei diesem filmfestival in berlin posierte pyscho kalle für das werbeplakat. kann aber auch sein das es eine aufnahme aus jüngeren tagen ist.0 comments. [...]