Ich saß auf dem himmelblauen Sofa, Whiskey trinkend, ließ mich wie der Flaum einer Pusteblume vom angenehmen Wind der Klimaanlage umfächeln und starrte auf die Zeiger der elektrischen Uhr. Solange die Zeiger sich bewegten, bewegte sich auch die Welt. Keine besondere Welt vielleicht, aber sie bewegte sich immerhin. Und solange sich die Welt bewegte, existierte ich. Keine besondere Existenz vielleicht, aber immerhin eine Existenz. Dass sich jemand nur mittels der Zeiger einer elektrischen Uhr seiner Existenz vergewissern konnte, kam mir schon merkwürdig vor. Es sollte dazu auf dieser Welt andere Methoden geben. Aber mir fiel beim besten Willen keine geeignete ein.
aus Wilde Schafsjagd von Haruki Murakami










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Die Japaner kommen!
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haruki for president!
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i love this book.
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wollte noch sagen. haruki ist mein japanischer hesse.
zum einen wegen der vielen autobiographischen elemente und natürlich wegen der lesbarkeit. kaum ein buch bei den zweien, dass nicht gelesen werden will.
5
ich weiß garnicht soviel über haruki, aber ich denke mal er hört gern jazz, trinkt gern whiskey, hat teilweilse seltsamen sex und träumt viele und komische sachen.
eigentlich schon ne ganze menge :)
aber hesse und haruki, ich weiß nicht. da kann ich persönlich ja nicht soviel zusammenhänge sehen.
6
Seh ich aehnlich wie Q… Hesse finde ich grauenhaft, Murakami hingegen ziemlich geil.
7
Nach dem Kurzgeschichtenbuch mach ich erstmal Haruki-Pause. Mir wird immernoch schwummerig von den ganzen Persönlichkeiten, die sich selbst in ihrer Auflösung betrachten, oder deren Existenzen vom Zeitstrudel weggeschluppt werden. Ich glaub der Mann hatte einfach schon zu oft Langeweile.
Und dann les ich irgendwann das Sexbuch :-)
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welches? :)